ZUTATEN

450g Wildfleisch (bereits gegart vom Vortag) |  20g  Kokosblütenzucker |  10g Winterzauber | 1EL Butterschmalz |  5g Salz | 2EL Tomatenmark | 600ml trockener kräftiger Rotwein (optional Cuvée aus Shiraz-Merlot-Cabernet) | 1 Schnapsglas trockener Sherry | 1 Schalotte | 2 Knoblauchzehen | 1 Rosmarinzweige | 3-4 Scheiben Frühstücksspeck (optional) | 1 Suppengrün (optional) | 20g gemischte getrocknete Pilze | 400ml Wildfond |

ZUBEREITUNG

Für dieses wunderbare Wildragout kannst Du entweder die Reste Deines Wildbratens vom Vortag nehmen, um es sinnvoll zu recyceln. Damit ersparst Du Dir dann natürlich die Schmorzeit und ggf. auch die komplette Menge an Fond. Aber zuviel Soße kann man gar nicht haben.

Variante A mit Fleisch vom Vortag: Das vom Knochen gelöste Fleisch schneidet Ihr in Würfel bzw. klein. Wenn es weniger als 450g sind, auch kein Problem. Dann spart entsprechend ein wenig am Salz. Die Basis ist aber identisch. Die Zwiebel und den Knoblauch in Butterschmalz anbraten, das Tomatenmark hinzugeben. Den Kokosblütenzucker mit anrösten. Mit Sherry ablöschen. Dann das Suppengrün fein würfeln und hinzugeben. In der Zwischenzeit die Pilze im warmen Wasser einweichen. Den Sud durch einen Filter gießen und in die Soße geben. Pilze erst ganz zum Schluß dazu, wenn die Soße fast fertig ist. Zunächst den Rotwein und den Fond hinzugeben sowie den Winterzauber in eine Teebeutel Bei mittlerer Hitze köcheln und einreduzieren. Geduldig sein, denn bei geöffnetem Deckel dauert das sicher 30-45Min. Hast Du die Zeit nicht, kannst Du gerne auch mit 1 EL Kartoffelmehl andicken. Wenn Du die Soßensoweit abgeschmeckt hast, gibst Du das Fleisch und die Pilze hinzu.

Varainte B mit frischem Wildfleisch: Der Anfang ist identisch. Allerdings löscht Du nicht mit Sherry ab, sondern brätst das Fleisch in zwei Etappen scharf an. Nach ca. 5 Minuten entnehmen und zur Seite stellen. Dann alles wie gehabt fortsetzen. Zum Schluß wiederum das Fleisch hinzugeben mindestens 2 Stunden bei leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen. Als Beilage eignen sich die Rotkrautknödel – ebenfalls eine wunderbare Möglichkeit, sinnvoll die Reste des Weihnachtsmenüs kunstvoll zu verwerten. (https://www.kokoszucker.de/rezepte/rotkrautknoedel/)