Zimt – Geschmacksbombe und Gesundheitsgranate

Hierzulande kennen wir Zimt vor allem in Pulverform oder als kleine Zimtstange. Zimt polarisiert – entweder wenn man liebt ihn oder man hasst ihn. Was sich hinter diesem Rohstoff genau verbirgt, ist uns meist gar nicht bewusst. Woher stammt Zimt eigentlich und wie wird er gewonnen? Unsere Gründerin Vivien war bei der Rinden-Ernte – ja, Zimt ist ein Stück Baumrinde – für unseren speziellen und selbst bei Nicht-Fans beliebten Zimt dabei. Den spannenden Erfahrungsbericht dazu lest Ihr hier.

Bei unserem JANUR-Zimt handelt es sich also um Cassia-Zimt. Im Gegensatz dazu steht der Ceylon-Zimt. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Für Ceylon-Zimt werden mehrere dünne Rindenschichten der Ceylon-Zimtbäume, z.B. auf Sri Lanka, zu einer Zimtstange zusammengrollt. Der Zimt ist mild, zurückhaltend und enthält wenig Cumarin. Cassia-Zimt hingegen ist geschmacksintensiv, würzig, süßlich und leicht scharf. Er enthält mehr, aber nicht zu viel Cumarin und besteht aus einer einzigen, dicken Rindenschicht. Gewonnen wird er von indonesischen Cassia-Zimtbäumen. Vivien filmte auf Sumatra das Abschälen der Zimtrinde:

Wir verwenden Zimt zum Beispiel für Apfelstrudel oder Grießpudding. Sein Einsatzgebiet ist aber weitaus vielfältiger. Dazu später mehr. Denn zuvor: Zimt hat eine häufig unterschätzte Gesundheitskomponente. Durch seine wärmende Wirkung ist er einer wahrer Fettverbrenner. Im Ayurveda ist Zimt das Universal-Naturheilmittel schlechthin. Es wird bei Erkältung und Verdauungsbeschwerden ebenso eingesetzt wie bei depressiven Verstimmungen oder Kreislaufschwäche. Selbst bei Schweißfüßen oder Fußpilz kann er als Puder in den Schuhen durch seine desinfizierende Wirkung gute Dienste erweisen. Außerdem kann Zimt durch den sekundären Pflanzenstoff MHCP den Blutzucker- und den Cholesterienspiegel senken.

Mit diesem Wissen lässt sich Zimt gleich noch viel ‚schonungsloser’ anwenden, im Tee oder im Milchschaum des Cappuccinos ebenso, wie in Curry-Gerichten, Tomatensoßen, über Obst, Joghurt, Apfelmus, Kuchen und Desserts … Glühwein, Punch, Weihnachtsgebäck. Der Zimt-Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Da wundert es nicht, dass wir von JANUR diesem Rohstoff immer wieder besondere Aufmerksamkeit schenken: Mit den karamellisierten Zimt-Cashews und der Zimt-Kokoszucker-Mischung haben wir der alten und edlen Baumrinde aus Sumatra sogar zwei eigene Produkte gewidmet. Als Zutat kommt er aktuell auch in unserem Curry-Cuvee und unserem Zwiebel-Apfel-Chutney vor. Wo darf bei Euch Zimt nicht fehlen? Schreibt uns dazu gerne an support@kokoszucker.de!

 

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