Superfood Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker, auch Kokoszucker genannt, ist ein wahrer Alleskönner, denn man kann ihn nicht nur zum Süßen benutzen, sondern auch zum Würzen. Und das Beste: Er steht für Genuss ohne Reue. Zwar ist Kokosblütenzucker nicht frei von Kalorien, der prägnante Unterschied zum weißen Haushaltszucker findet sich jedoch bei den Nährstoffangaben. Denn während konventioneller Haushaltszucker keinerlei Nährstoffe enthält und dem Körper nur sogenannte “leere Kalorien” zufügt, ist Kokoszucker reich an Mineralien. Das macht ihn zu einer gesünderen Alternative zum weißen Haushaltszucker.

Das karamellige Pulver wird aus dem Nektar der javanesischen Kokospalmen gewonnen. Wichtig ist uns dabei, dass unsere Kleinbauern auf der indonesischen Insel Java ausschließlich den Nektar wilder Palmen ernten. Denn wir möchten die Bio-Diversität erhalten und keine Mono-Kulturen unterstützen. Der Nektar der Kokosblüte ist das Lebenselixier der Palme, denn er enthält alles, was eine Palme zum Leben, Blühen und Früchtetragen braucht.

Die geballte Kraft der Natur steckt also im Nektar und damit auch in unserem Kokosblütenzucker: Er ist ein wichtiger Lieferant zahlreicher Mineralien wie Zink, Eisen, Kalium und Kalzium. Darüber hinaus ist er reich an Vitaminen (unter anderem Vitamin C und B-Vitaminen) und wertvollen Aminosäuren (zum Beispiel Lysin, Tryptophan und Tyrosin). Allesamt Inhaltsstoffe, die für unseren Körper von essentieller Bedeutung sind.

Die Philosophie von JANUR ist, das ‚Dschungel-Gold’ so natürlich wie möglich herzustellen, damit es nicht an Gehalt und Wert verliert. Um die Nährstoffe zu erhalten, wird der Nektar nach der Ernte langsam und schonend eingekocht, bis die typische Karamellmasse entstanden ist.

Die Masse erkaltet und das entstandene Karamellbonbon wird mithilfe einer halben Kokosnussschale zerkleinert. Nun kommt der aufwendigste Schritt in der Herstellung: Das Sieben. Am Ende dieses langen Prozesses steht das gold-braune Zuckerpulver. Rein, naturbelassen, ohne Zusätze. Bei JANUR kommen zum Trocknen keine Öfen zum Einsatz. Der Kokosblütenzucker wird ausschließlich an der Dschungelsonne Javas getrocknet und behält so sein volles Aroma und die größtmögliche Nährstoffmenge. Auch dieser Schritt ist uns besonders wichtig, denn nur so können wir die ausgezeichnete Qualität unseres Kokoszuckers erhalten. Durch die natürliche Sonnentrocknung behält das Pulver eine hohe Restfeuchte, die seinen intensiven Geschmack noch verstärkt und zu seiner feinen Konsistenz beiträgt.

Neben seinem hohen Mineralgehalt gibt es einen weiteren Aspekt, der den Kokosblütenzucker unschlagbar macht: sein niedriger glykämischer Index. Dieser bestimmt die Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel. Je höher der Wert, desto höher steigt der Blutzuckerspiegel an. Während der glykämische Index von Haushaltszucker bei 68 liegt, kommt Kokosblütenzucker nur auf einen Wert von 35 und zählt somit zu den niedrig-glykämischen Lebensmitteln. Nach der Aufnahme von Kokoszucker steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an als beim herkömmlichen weißen Zucker. Er erreicht nicht annähernd einen so hohen Wert und normalisiert sich auch deutlich schneller wieder, was zu weniger Heißhungerattacken führt. Es kommt beim Verzehr von Kokosblütenzucker zu keinen sogenannten ‚Blutzucker-Spitzen’, was ihn für Diabetiker bekömmlicher macht. Jedoch müssen Diabetiker die Aufnahme von Kokosblütenzucker genau so berechnen, wie die von normalem Zucker. Für genauere Infos bitte den behandelnden Arzt fragen!

Neben den ernährungsphysiologischen Werten ist für den Konsumenten natürlich auch der Anwendungsbereich interessant. Wofür kann ich Kokosblütenzucker verwenden?

Kokosblütenzucker ist so vielseitig anwendbar wie kaum ein anderes Süßungsmittel. Dabei ist der Begriff Süßungsmittel differenziert zu betrachten, denn man kann das Pulver durch seinen vollen Geschmack nach Karamell, mit feinen Noten von Malz und Curry, nicht nur wunderbar zum Verfeinern von Desserts und Früchten verwenden, sondern auch hervorragend in einer Marinade für Fleisch oder Gemüsegerichte. So kann man auch alltägliche Gerichte ganz einfach aufwerten.

Kokosblütenzucker schmeckt, wie häufig angenommen, nicht nach Kokos. Er zergeht durch seine feine Konsistenz förmlich auf der Zunge und verleiht allen Speisen einen ordentlichen Aufschwung.

Wie Du ihn am liebsten einsetzt, findest Du am Besten für Dich selbst heraus. Als kleinen Denkanstoß und Inspirationshilfe gibt es hier schon einmal einige meiner Lieblingsrezepte:

Zu den Rezepten

Dieser Beitrag wurde nicht von einem Arzt verfasst und kann keine medizinische Beratung ersetzen.

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