Bambus – ein vielseitiger Naturstoff

Bambus als Verpackung für meinen Kokosblütenzucker zu nutzen ist wesentlicher Bestandteil des ökologischen Gedankens, den ich mit JANUR unter anderem bezwecke. Im Beitrag „wie der Zucker in den Bambus kommt“ habe ich das Thema ja bereits angerissen. Aber was ist das Besondere daran? Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Er gehört zu den Grasarten.

Bambus

Bambus
grüner Bambus

Bambus Close Up

Bambus wächst bis zu 20m hoch
Bambus wächst bis zu 20m hoch

Entsprechend viel und üppig wächst er in Indonesien. Es gibt unzählige Varianten, die von gelb bis fast schwarz reichen. Dabei ist Bambus sehr robust, manche Sorten dankbar in der Verarbeitung und was ihn unter anderem auch für den Möbelbau so beliebt macht: Er ist extrem langlebig.
Bambus ist fester Bestandteil javanesischer Kultur. Ganze Baugerüste entstehen auf diese Art und im traditionellen Häuserbau darf Bambus nicht fehlen. Dass das Bambusrohr, das sogenannte „Bungbung“ ausserdem ein wesentlicher Bestandteil bei der Kokosnektarernte ist, gab mir die Initialzündung:

Bambus ist ebenso Teil der Kokosblütenzuckerernte
Die Kokosblüte steckt im „Bungbung“ in den Höhen der Palme

Die Verpackung musste aus Bambus sein.

Das Bungbung ist der Auffangbehälter, mit dem der Nektar in den Höhen der Palme aufgefangen wird. Damit schließt sich der Kreislauf wiederum und die Verpackung ist Bestandteil der Produktionskette.

Bungbung

Gleichzeitig ist er wunderschön. Jedes Stück von Hand gearbeitet, dann graviert und damit ein Unikat.

Ziel dieser Verpackung ist es aber, nicht nur ästhetisch zu sein, sondern ihn wiederzuverwenden. Seine langlebige und vielseitige Verwendung sollte man ausnutzen. Wir sind im Alltag daran gewöhnt, dass jede Verpackung automatisch in den Müll fliegt. Sicher ist Recycling ein Ansatz, weitere Müllproduktion zu vermeiden, aber warum versuchen wir nicht, gleich Materialien zu verwenden, die langlebig und daher wiederverwendbar sind?

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